Die Masche von Inkassounternehmen

Ok, dieser Beitrag geht sicher am Blog-Thema vorbei, aber ich muss einfach loswerden, was mir diese Woche passiert ist.
Außerdem gibt es vielleicht (oder ganz sicher) den ein oder anderen, dem ähnliches passiert ist.

Diese Woche hatte ich einen netten Brief eines Inkassounternehmen im Briefkasten.
Darin wurde mir mitgeteilt, dass dieses Unternehmen ab sofort für die deutsche Telekom tätig ist und ich doch bitte umgehend den offenen Betrag von 151,00 Euro zahlen soll. Weitere Verzögerungen würde man nicht mehr dulden.
Das ganze hat mich recht stutzig gemacht, da ich seit Ewigkeiten gar keine Kundin der Telekom bin. Eine Erklärung, wofür denn der Betrag gezahlt werden soll oder wann das ganze gewesen sein soll, gab es nicht, dafür aber direkt ein Schuldeingeständnis, welches nur unterschrieben werden müsste.

Ich rief also bei dem Unternehmen an, um alles aufzuklären.
Das erwies sich als recht langwierig, da ich erst einmal eine Bandansage zu hören bekam, auf dem mir ein schätzungsweise 70jähriger Kettenraucher mitteilte, dass bald ein Mitarbeiter für mich da wäre.
Nach einiger Zeit – “bald” ist für mich eigentlich kein so langer Zeitraum – war dann tatsächlich eine Mitarbeiterin für mich da.
Sie ließ sich direkt meine Rechnungsnummer geben, und noch bevor ich erklären konnte, worum es geht, meinte sie sehr freundlich, dass ich sicher auch zu den Personen gehöre, deren Namen man verwechselt hat.
Nein, ich habe mich nicht verhört, die Dame erklärte mir tatsächlich, dass es da eine Verwechselung gab.
Genauer gesagt, nicht nur EINE Verwechselung, die Rechnungen gingen wohl an so viele “verwechselte” Leute, dass die Telefonleitung dort schon glüht.
Man hat halt Daten übernommen und diese noch gar nicht zugeordnet oder überprüft, da passiert sowas wohl mal.

Jetzt kann ich mich natürlich freuen, dass ich das Schreiben ignorieren kann und keine 151 Euro zahlen brauch. Tu ich natürlich auch.
Ich ärger mich aber viel mehr über diese Unverschämtheit, denn sicher gibt es genügend Personen, die mit dieser Rechnung direkt zur Bank laufen, um ihre Schulden zu bezahlen.

Eigentlich mag ich es nicht, Leute dazu aufzufordern, Beiträge zu teilen, aber in diesem Fall tu ich das mal.
Immerhin bin ich da eine von vielen gewesen und vielleicht erreiche ich so ja andere Betroffene, die nun auch erst einmal prüfen, ob das denn überhaupt stimmen kann, bevor sie eine Rechnung zahlen, die sie möglicherweise nur erhalten haben, weil sie “versehentlich” verwechselt wurden.

Kunstmarkt in Lembeck

Fine Arts

Am letzten Wochenende im August lockt der jährliche Lembecker Kunstmarkt.
Hier stellen 160 Künstler und Handwerker in dem gepflegten Schlosspark ihre Werke aus.
Von der ausgefallenen Skulptur für den Garten über feinen, handgeschmiedeten Silberschmuck bis hin zu kunstvollen Fotografien – hier findet jeder etwas für seinen Geschmack.
Hier kann man dem Hutmacher bei seiner Arbeit zugucken, sich von edlen Stoffarbeiten für das nächste Weihnachtsfest inspirieren lassen und natürlich auch das ein oder andere Kunstwerk käuflich erwerben.

Aber auch ohne Kunstmarkt ist das Wasserschloss Lembeck auf jeden Fall seinen Eintrittspreis wert.
Die schöne Parkanlage lädt zum Spazieren, entspannen und verweilen ein und auf dem Spielplatz mit Trampolin können sich große und kleine ordentlich austoben. Für das leibliche Wohl steht neben der Grillhütte das Café am Schloss zur Verfügung und Kulturliebhaber finden im Heimatmuseum oder der Merveldt Galerie noch weitere Informationen.

Weitere Informationen

Wer ebenfalls die Schlossluft schnuppern möchte, findet auf der Webseite Informationen zur Anfahrt, Öffnungszeiten und Eintrittspreisen:
Wasserschloss Lembeck

Informationen rund um den Kunstmarkt sind hier zu finden:
Kunstmarkt

Lunstmarkt in LembeckSkulpturen auf dem KunstmarktKunstmarkt


Mein Fazit:
Ich hätte den Ausstellern gerne strahlenden Sonnenschein für den Kunstmarkt gewünscht, bin aber positiv überrascht, wie viele Menschen auch bei Regen nicht auf den Besuch verzichten möchten.

Die Intelligenz von Facebook-Usern

Teils amüsiert, teils entsetzt beobachte ich grad den neusten Trend auf Facebook – den IQ-Test.
Hier postet Max ganz stolz, dass sein IQ mit 129 weit über dem Durchschnitt liegt und auch von Lieschen scheinen die Meisten ihrer Freunde nicht so schlau zu sein wie sie. Zumindest ist sie mit einem IQ von 132 nur eine unter 50.

Die Frage, wie seriös dieser Test ist und was das Ergebnis tatsächlich über die Intelligenz aussagt, stellt sich mir gar nicht.
Kann nicht so besonders sein, wenn man direkt im Anschluss aufgefordert wird, sein Ergebnis doch direkt allen Freunden über Facebook mitzuteilen.
Mal ganz abgesehen davon, dass ich Max und Lieschen ja auch mehr oder weniger persönlich kenne und mir da auch mein eigenes Bild über den Verstand machen kann.
Ok, das Testergebnis auf Facebook ändert meine Meinung da dann doch … ich ziehe mal mindestens 40 Punkte ab.

Also Leute, macht Euren IQ-Test, meinetwegen auch täglich und mehrfach.
Aber verschont doch Eure Freunde davon, dass Ihr glaubt, schlauer zu sein als viele andere.
Es glaubt ja doch keiner!

Da geht doch noch was
Deutschland im WM-Fieber

Die Fußball-WM läuft und das ganze Land fiebert sichtbar mit.
Während die Nachbarn zur linken dezent ihr Fähnchen ins Fenster hängen, rüsten die Nachbarn gegenüber kräftig auf und schmücken ihr Haus mit allem, was der Markt zu bieten hat: Fahnen und Wimpel in sämtlichen Größen. Auch der Fuhrpark bleibt da nicht verschont.
Fahnen auf dem Dach, die Außenspiegel zeigen deutlich, wer der Favorit ist und bei stehendem Wagen lassen auch die Radkappen keinen Zweifel zu.
Manchmal fragt man sich da schon, ob nicht ab einer gewissen Anzahl an Fahnen ein Eintrag in den Papieren notwendig ist oder ob die Versicherung noch zahlt, wenn lauter Girlanden in der Landesfarbe das Sichtfeld einschränken.

Die Nachbarjungs zur Rechten haben auch wieder das Fußballspiel für sich entdeckt – leider um 8 Uhr morgens am Samstag.
Aber was solls, vielleicht wird aus denen ja irgendwann mal ein Neuer oder Müller – da drückt man doch während des WM-Ausnahmezustands gerne mal ein Auge zu.
Zum Frühstück gibt es Fußballbrötchen mit der Nuss-Nougat-Creme, bei der sich die passende Fanschminke im Deckel befindet, nach dem Frühstück werden mit den Nachbarn die letzten Ergebnisse diskutiert, am Arbeitsplatz Tipps abgegeben für das nächste Spiel.

Im Supermarkt läuft man Slalom um diverse Aufsteller die einem weismachen wollen, dass unsere Nationalmannschaft eine ganz bestimmte Nudelsorte bevorzugt, die Limo-Flaschen sind mit den Namen der Fußballstars bedruckt und zum Bierkasten gibt es gratis Fanartikel.
Manch ein deutscher Bierbrauer hat der Mannschaft wohl nicht so viel zugetraut. So ist der Wettbewerb, bei dem man die Flaggen im Bierdeckel sammelt, schon abgelaufen bevor die WM überhaupt richtig losging.

Ich habe mich so an den bunten Anblick der Straßen und Parkplätze und an Fußballabende vor dem Fernseher gewöhnt – ich kann mir die Zeit nach der WM noch gar nicht vorstellen, da fehlt doch dann was.

Ungesagtes

Es ist nicht so, dass mir die Themen ausgehen – ganz im Gegenteil.
Jeden Tag passiert etwas, worüber ich mich in meinem Blog auslassen könnte und sicher erkennt der ein oder andere diese Situation wieder oder findet vielleicht auch neue Ideen.

Es gibt nur reichlich Dinge, über die ich einfach nicht schreiben kann.
Zum Beispiel wer mit wem auf der letzten Betriebsfeier. Ist vielleicht nicht ganz das passende Thema für meinen Blog, wobei die Wahl des Ortes schon recht kreativ war. Aber auch wenn ich nie in diese Situation gerate – ist sicher nicht so spannend, davon in einem Blog zu lesen und meine Arbeitskollegen mache ich mir dadurch bestimmt nicht zum Freund.
Oder das hochwichtige Schreiben meiner Freundin, das ich gegenlesen sollte und ihre Reaktion auf meine Kommentare. Da ich ja auch weiterhin mit ihr befreundet bleiben möchte, schweig ich lieber.
Meine Familie würde mich womöglich auch verstoßen, wenn ich über deren Umgang mit Rechner, Tablet und Co. berichten würde. Aber ehrlich, da gäbe es jede Menge Schreibstoff.
Und mein letztes Projekt, in das ich viel Zeit investiert habe, kann ich nicht abbilden obwohl die Fotos schon bereit liegen. Erst mal muss alles zum Empfänger und wann das sein wird, steht noch in den Sternen.

Aber Ideen sammel ich so auf jeden Fall und irgendwann ist das so verjährt, dass ich doch alles los werden kann.
Ich freu mich schon drauf!

Handy-M(an)ia

Neulich wurde im lokalen Radiosender berichtet, dass eine Stadt schon ihr gesamtes Kinder-Ferienprogramm für die anstehenden Sommerferien geplant hat. Highlight dabei wird wohl die Übernachtung im örtlichen Freibad. Der Zuständige erzählte in dem Interview stolz, dass die Kinder dort ein Floß bauen sollen und ein Lagerfeuer anzünden würden, ohne Feuerzeug oder Streichhölzer.
Sekundenschnell baute sich in meinem Kopf ein Bild auf, wie lauter Kinder nachts auf Holzstämmen rund um das lodernde Feuer sitzen, alle mit Kopfhörern im Ohr und die aktuellsten Hits aus den Charts mitsummen, dabei fleißig über Whatsapp mit Nichtanwesenden oder auch Anwesenden kommunizieren und ihre schnell aufgenommenen Schnappschüsse über facebook teilen und kommentieren.
Aber nichts da – der Sprecher erklärte direkt, dass elektronische Geräte wie Walkman verboten wären.
Walkman – ernsthaft, er hat “Walkman” gesagt!
Während ich mich darüber noch amüsierte – welches Kind kennt denn noch den Walkman, der spätestens komplett aus dem Leben verbannt wurde, seit es neben dem ipod auch erschwingliche mp3-Player gab? – fragt ich mich aber auch schnell, wie jemand, der keine Ahnung von den Aktivitäten der Kids hat, für diese ein Ferienprogramm zusammenstellen kann oder die Kinder womöglich noch betreuen soll?

Zuhause führte ich auf jeden Fall erst mal den Test durch und fragte meine Tochter, ob sie wüsste, was ein Walkman ist. Ich muss dazu sagen, dass meine Tochter auch Besitzerin eines Smartphones ist und sich in den Jahren auch einige mp3- und mp4-Player angesammelt haben, ich aber ihre Wünsche an “elektronischen Geräten” eher zurückhaltend fand.
Die Bestätigung kam sofort: Walkman? Kenn ich nicht.

Was sich dagegen nicht bestätigte, merkte ich einige Tage später.
Da mein Handyvertrag ablief und ich es auch leid war, ewig meinen Kollegen zu bitten, meine Arbeiten mit seinem Handy zu testen, weil bei meinem die Auflösung zu gering und schon längst nicht mehr zeitgemäß war, beschloss ich, mal in ein neues Smartphone zu investieren.
Meine Tochter war fast aufgeregter als ich und ich musste fest versprechen, das Handy erst zuhause auszupacken, wenn sie dabei sein konnte.
Ok, fiel mir nicht allzu schwer, ich hatte nicht wirklich vor, mitten in der Fußgängerzone das Handy auszupacken und auch das Auto war für mich nicht so der erstrebenswerte Ort dafür.
Zuhause fand das Handy dann – danke meiner begeisterten Tochter – sehr schnell den Weg in die Freiheit und auch sämtliche Einstellungen und Personalisierungen wurden schnell von ihr vorgenommen. Erstaunt und auch begeistert von ihrem Umgang mit MEINEM Handy stimmte ich Ihrem Wunsch zu, ein Spiel installieren zu dürfen.
Ich weiß ja – bei ihrem eigenen Handy fällt die Internetverbindung bei fehlendem W-Lan schnell weg, der Akku ist nicht mehr der neuste und erkennen kann man bei der abgenutzen Schutzfolie auch nicht mehr alles so deutlich. Und hin und wieder auf das Handy zugunsten von zufriedenen Kindern verzichten, macht sicher jede Mutter.
Meine Erlaubnis kam also und das Spiel wurde installiert – und ich hatte wieder mein neues Handy für mich.

Sehr verdutzt und entsetzt war ich dann, als ich eine Nachricht erhielt und lesen musste “Ich bin dreckig, mach mich sauber”.
Ich fragte mich, was denn da mit meinem Handy nicht stimmt und wie viel ich selber an der Entwicklung verpasst hatte, stellte dann aber (ebenfalls entsetzt) fest, dass meine Tochter auf MEINEM Handy eine Art Tamagotchi installiert hat.
Zur Rede stellen brachte nichts – ich hatte es erlaubt.
Meine Aussage, dass es bei mir sterben würde, brachte auch nichts – es ist unsterblich.

Irgendwann habe ich mich mit meinen Fehler abgefunden, das neue Handy war nichtmehr allzu neu und das Interesse wurde geringer.
Dachte ich …
Bis meine Tochter mich bat, ihr via Whatsapp die Fotos der letzten Familienfeier zuzusenden.
Ich setzte mich direkt hin, öffnete mein Fotoalbum und war erstaunt über die Vielzahl der Bilder. Meine Tochter, unschuldig guckend, meine Tochter lachend, meine Tochter mit Schmollmund, meine Tochter Grimmassen schneidend. Auf meine Frage, wann sie die Bilder gemacht hat, erhielt ich mit entsetztem Ton die Antwort, ich solle mir nicht Ihre privaten Bilder ansehen!

Mein Fazit:
Ich bin stolz über das Geschick meiner Tochter aber meine Bildschirmsperre änder ich womöglich doch nochmal.

10 Dinge, die ein Mediengestalter nicht hören möchte

Es gibt ja Sätze, die wohl fast jeder Mediengestalter, Grafiker oder Designer schon das ein oder andere Mal gehört hat.
Sätze, die man oft überhören möchte, weil man aus vorherigen Diskussionen schon die Erfahrung gewonnen hat, dass es fast sinnlos ist,
irgendwelche Erklärungen abzuliefern.
Da ist dann der Kunde König und hat somit Recht oder man erntet nur verständnislose Blicke, wenn man von Bildrechten redet.

Hier meine Highlights:

  1. Du machst doch was am Computer, kannst Du nicht mal …
  2. Das Logo kann aber ruhig größer sein!
  3. Auf dem Flyer ist aber noch Platz, da passt noch mehr Text hin.
  4. Mein Arm ist auf dem Foto aber dick, das können Sie doch sicher ändern?
  5. Unsere Zielgruppe versteht vielleicht nicht, dass man den Button anklicken kann.
  6. Bilder? Die können Sie doch über Google suchen.
  7. Die Bäume sehen auf dem Foto (eine Aufnahme im Spätherbst) aber so kahl aus, können Sie da nicht mehr Blätter hinmachen?
  8. Sie haben die Änderung noch immer nicht durchgeführt, auf meinem Bildschirm ist nichts zu sehen.
  9. Mein Neffe, der kann das auch – bei dem geht das viel schneller und das kostet mich nichts.
  10. Kann man den Text nicht blinken lassen, damit er sofort gesehen wird?

Erschreckend, wie locker mir tatsächlich auf Anhieb zehn Sätze eingefallen sind.

Wenn über Nacht die Heinzelmännchen kommen

Es gibt sie ja, die netten Mitmenschen, die sich auf sämtlichen Gebieten besser auskennen, als gelernte Fachkräfte.
Die Menschen, die keine jahrelange Ausbildung absolvieren müssen, sich nicht in ihrer Freizeit mit Fachbüchern an den Schreibtisch setzen, spät abends keine JQuery-Kurse besuchen und nicht schauen brauchen, dass sie immer über die neusten Technologien informiert sind.
Menschen, denen das Wissen über usability und user experience nur so zufliegt, obwohl sie von den Fachbegriffen noch nie etwas gehört haben.
Die sich zuhause den Feierabend vertreiben, indem sie auf Zalando nach den neusten Trends gucken oder sich per Google über den nächsten Urlaubsort informieren.
Menschen, die nichts über Gestaltungsrichtlinien oder Wahrnehmungsschemata wissen müssen sondern einfach den passenden Instinkt haben, um zu spüren, was der Webdesigner bei der Navigation falsch gemacht hat und welche Farben der Grafiker besser bei dem Flyer hätte verwenden sollen – und dieses auch gerne, oft und laut kund tun.

Ich bin dankbar für jedes Feedback und berücksichtige dieses auch bei meiner Arbeit – negatives genauso wie positives.
Auch neue Ideen sind bei mir willkommen.
Aber meine Arbeit erledige ich noch immer selber!

Ich stelle mich auch nicht in den OP-Saal und schaue, ob der Chirurg auch alles richtig macht, wenn er den Blinddarm meiner Tochter entfernt und mein KFZ-Mechaniker wird von mir auch nie zuhören bekommen, wie er mein Auto noch ordentlicher reparieren kann.
Man kann nicht alles wissen und manchmal sollte man sich einfach auf die Dinge konzentrieren, die einem liegen und alles andere den Fachkräften überlassen – diese werden es einem sicher danken.

Wahlplakate

Und wieder ist es soweit, es darf gewählt werden.
Inzwischen ist es selbst für diejenigen kaum übersehbar, die schnell das TV-Programm umschalten, wenn die Nachrichten kommen und die Ihre Post noch nicht geöffnet haben und so die Wahlbenachrichtigung übersehen konnten. An jedem Baum und an jeder Straßenlaterne hängen diverse Wahlplakate, von denen einem “photogeshoppte” Politiker entgegen lächeln und wohl auf weitere Wählerstimmen hoffen.

Sicher gibt es auch die ein oder andere Stimme, die durch das strahlende, weiße Lächeln auf dem Plakat gewonnen wurde. Aber vielleicht dann doch eher, weil sich das Bild des Bürgermeisteranwärters in das Gedächtnis eingebrannt hat, da es einen der ersten Plätze bei dem Wettbewerb
“wer-wirbt-am-aufdringlichsten” gewonnen hat.
Ich selber möchte keine Bürgermeisterin, bei der nicht nur ein kleiner Pickel wegretuschiert wurde, sondern die direkt (dank moderner Bildbearbeitungssoftware) 20 Jahre jünger gezaubert wurde. Hier soll doch die Politik im Vordergrund stehen und nicht die Eitelkeit der Kandidatin.
Aber ein Konkurrent, der aussieht als wäre er grade eben erst der Pubertät entsprungen, ist da sicher auch keine Alternative.
Wie soll man jemandem Glauben schenken, der schon auf dem Foto schummelt – mit allem, was Photoshop zu bieten hat?

Ignorieren und übersehen lassen sich die Wahlplakate kaum – nicht bei der Menge.
Aber die Wahlstimme sollte man definitiv nach anderen Kriterien vergeben.

Gutschein für Sonnentage

Flieger

Mein Urlaub neigt sich so langsam dem Ende zu und mich packt bei dem schönen Wetter eher das Fernweh, als die Lust, Montag wieder früh morgens im Büro zu sitzen. Daher hier noch eine Idee für einen Gutschein, der einen in Urlaubsstimmung versetzt.
Verschenkt habe ich hier einen Flug in den Süden. Macht man ja nicht alle Tage, aber ist sicher auch eine schöne Idee, um die Urlaubskasse etwas aufzustocken.

Ich habe hier einen Papierflieger gebastelt und nach dem Muster eine Vorlage in Illustrator erstellt, die ich dann gestaltet und ausgedruckt habe.
Das schwierigste war, einen passenden Flieger zu finden. Meine Schulzeit ist ja doch schon eine Weile her und manche Dinge bleiben da leider nicht hängen.
Aber meinen Kindern und dem Internet sei Dank habe ich einige Anleitungen gefunden und mein Wohnzimmer wurde schnell zu einem Papierflieger-Flugübungsplatz.
Eine Auswahl an Anleitungen gibt es hier: Anleitungen für Papierflieger

Passend zum Reiseziel habe ich den Gutschein an eine Pflanze stecken lassen, was mir schon im Blumenladen einige Komplimente einbrachte. Die Kundin hinter mir hätte mir mein Geschenk gerne abgenommen, aber eine Flugreise nach Rom war für sie dann wohl doch nichts.

Pflanze mit GutscheinGutschein SeitenansichtGutschein